Erfahrungen kultureller Art

Die Osterzeit steht vor der Tür. Eier werden gefärbt und dem Osterhasen werden schon mal die Geschenke überbracht. Das Schöne an diesem Jahr ist, dass das orthodoxe Osterfest mit unserem zusammenfällt. Eine Chance also das orthodoxe Osterfest einmal „live“ zu erleben. Deshalb bin ich gerade in Griechenland und erlebe das Osterfest ganz neu. Neben der sprachlichen Barriere sind es vor allem die mir ungewohnten Rituale, die mich tief beeidrucken.
Durch die Wahrnehmung kultureller Unterschiede wird ein differenzierteres Verständnis der eigenen kulturellen Traditionen ermöglicht. Die vermeintliche Andersartigkeit der unbekannten Rituale in Form von Liedern, Gebeten, Prozessionen etc. kann als Chance verstanden werden, die eigenen kulturellen Besonderheiten unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Gerade hierdurch wird auch der Zugang zur „fremden“ Kultur, wenn nicht erleichtert, dann zumindest jedoch in einer anderen Art ermöglicht. Dabei bietet sich auch die Chance, sich seiner eigenen kulturellen Identität bewusst zu werden und diese im Hinblick auf die neuen Erfahrungen zu bereichern. Für mich zeigt sich diese Bereicherung auch schon in Kleinigkeiten. Beispielsweise stellt die ritualisierte Feier des „Gottesdienstes“ in seiner Differenz zu meinen Erfahrungen mit dem römisch-katholischen Ritus eine Möglichkeit dar, die Besonderheiten meiner eigenen kulturellen Identität neu einschätzen zu können.

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Generell kann diese Form der Reflexion eigener und fremder kultureller Identität sicherlich zu einer Akzeptanz kultureller Unterschiede führen.

In diesem Sinne: kali anastasi

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~ von Manuel Altenkirch - 18. April 2014.

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