Das Mannheimer Schloss neu entdeckt

Gestern war ich dank des großen Interesses eines Gastdozenten aus Tschechien mal wieder im Mannheimer Schloss. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich seit der Grundsanierung des Haupttraktes lediglich die Universitätsbibliothek im neuen und hübschen Mansardendach besucht habe, nicht aber die „Belle Etage“ des Schlosses. Aber ich muss sagen: Wirklich schön gemacht. Interessant finde ich, dass auf schriftliche Erläuterungen komplett verzichtet wurde (nur im Keller finden sich Informationen auf einem Art Zeit-Entwicklungs-Strahl), vielmehr muss man für weitere Informationen zu den einzelnen Räumen auf den im Eintrittspreis bereits berücksichtigte Audioguide zurückgreifen. Laut eigenen Aussagen kann man, wenn man sich restlos alle Audiodateien anhört, auf über zwei Stunden Tonmaterial zurückgreifen. Eine schöne Sache.
Meine ersten Befürchtungen, dass auf die massive Zerstörung des Schlosses in Folge des Bombardements Mannheims im Zweiten Weltkrieg nicht eingegangen werden würde, wurden nicht erfüllt. Sowohl architektonisch – durch die behutsame Integration von originalem Baumaterial – als auch inhaltlich – durch den gut gemachten Audioguide – wurde in angemessenem Maße auf den Neuaufbau des Schlosses hingewiesen.

Etwas traurig stimmte mich die Tatsache, dass wir die einzigen Besucher an diesem Nachmittag waren. Dafür hatten wir aber die Security alleine für uns. Ein Ausflug zum Mannheimer Schloss lohnt sich – gerade wenn man dem Heidelberger Touristentrubel entfliehen möchte.

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~ von Manuel Altenkirch - 14. April 2011.

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